Blackjack ist ein dynamisches Spiel. Es ist ein Spiel wechselnder Prozentsätze, bei dem jede gespielte Karte den ursprünglichen Vorteil des Casinos über den Spieler entweder erhöht oder verringert. Es ist außerdem das am mathematischsten orientierte Spiel, das von Gaming-Unternehmen angeboten wird, aber es ist auch ein großartiges Erlebnis für Onlinespieler. 

Jede Starthand ist durch ihre zwei Karten mit einem Wert verbunden. Das heißt, dass die Gewinnchancen einer anfänglichen Starthand einen festgelegten mathematischen Prozentwert haben. Dieser wird ermittelt, indem alle Kartenkombinationen, die auftauchen können, während eine optimale Grundstrategie nach Professor Ed Thorp angewendet wird, evaluiert werden, und indem man sich an die Regeln des angebotenen Spiels hält. Diese Evaluierung wird von Computersimulationen durchgeführt, da die Kombinationen schier endlos sind. Die Regeln spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die optimale Grundstrategie zu bestimmen – oder genauer gesagt, zu erkennen, was die angemessene Spielweise für jede Hand ist, z. B. ob ein Spieler ziehen (Hit), stehen bleiben (Stand), verdoppeln (Double Down) oder teilen (Split) soll. Hier werde ich auf die 3 besten und die 3 schlechtesten Starthände beim Blackjack eingehen sowie, was noch wichtiger ist, erläutern, warum die Hände als gut oder schlecht eingestuft werden. Diese 6 Hände können in realen Casinos genauso wie in Online-Casinos angewendet werden.

DIE BESTEN STARTHÄNDE BEIM BLACKJACK

BLACKJACK VS. JEDE KARTE, DIE WEDER 10 NOCH ASS IST

Die beste Hand beim Blackjack ist intuitiv zu erkennen: Nämlich, wenn der Spieler einen Blackjack (21) hat. Sie besteht aus einem Ass und einer Karte mit dem Wert 10 (z.b. eine 10, Bube, Dame, König) für den Spieler gegen jede Upcard des Dealers, die weder eine 10 noch ein Ass ist. Der mathematische Wert der Hand liegt in einem traditionellen Blackjack-Spiel mit 3:2 Auszahlung bei 150 % der Wette des Spielers. Das bedeutet, dass der Spieler für jede gesetzten 100 Dollar $ 150 gewinnen wird, wenn er einen Blackjack hat. Solange die Upcard des Dealers keine 10 und kein Ass ist, ist es unmöglich, dass der Spieler den Dealer unentschieden setzt.

DIE HARD 20 VS. 8

Die Hard 20 besteht aus zwei Karten mit dem Wert 10. Sie ist eine sehr starke Hand beim Blackjack. Sie ist die wertvollste Hand gegen die 8 als Upcard des Dealers. Der Spieler gewinnt 79,18 % seiner Wetten, wenn Sie eine Hard 20 gegen die 8 als Upcard des Dealers haben. Für jede eingesetzten Einhundert Dollar, gewinnt der Spieler durchschnittlich $ 79,18, wenn er eine 20 gegen die 8 als Upcard des Dealers hat. Die einzige Hand, die eine 20 schlagen kann, ist eine 21 des Dealers. Manchmal wird der Dealer diese Zahl durch eine beliebige Anzahl an Kombinationen erreichen, wie etwa die Hole Card für insgesamt 14 und dann schließlich eine 7 für insgesamt 21. Es gibt einige Kombinationen die dafür sorgen, dass der Dealer eine 21 hat, aber die Computersimulationen bestimmen, dass der Prozentwert der Wette, die der Dealer gewinnt, wenn all diese Kombinationen mit einbezogen werden, bei 79,18 % liegt.

DIE HARD 20 VS. 7

Die Hard 20 gegen eine 7 hat einen mathematischen Wert von 77,32 %. Für jede eingesetzten Einhundert Dollar, gewinnt der Spieler durchschnittlich $ 77,32, wenn er eine 20 gegen die 7 als Upcard des Dealers hat. Die 7-Upcard ist eine wichtige Karte, da die Spielregeln es vorschreiben, dass der Dealer bei insgesamt 17 stehen bleiben muss. Und da es mehr Karten mit einem Wert von 10 als mit anderen Werten im Deck gibt, gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Dealer eine Karte mit dem Wert 10 als seine Hole Card hat. Es gibt eine begrenzte Anzahl an Möglichkeiten, dass der Dealer zieht und entweder auf insgesamt 20 der 21 landet, was dafür sorgen würde, dass der Dealer den Spieler entweder unentschieden setzen oder schlagen würde.

DIE SCHLECHTESTEN STARTHÄNDE BEIM BLACKJACK

DIE 16 VS. 10 

Wenn der Spieler insgesamt 16 hält und der Dealer eine Upcard mit dem Wert 10 hat, handelt es sich um die schlechtmöglichste Starthand, die ein Spieler haben kann. Diese Hand hält eine negative Erwartung von 0,5398 %.  Das bedeutet, dass der Spieler in einer Situation, in der er insgesamt 16 hält und der Dealer eine 10-Upcard hat, für jede eingesetzten $ 100 langfristig $ 53,98 verlieren wird.  Je öfter diese Situation auftritt, desto näher kommt der durchschnittliche Verlust an $ 53,98.  Ein Spieler wird gelegentlich eine 5 oder eine Karte mit niedrigerem Wert ziehen und keine weiteren Karten mehr ziehen müssen und der Dealer wird eine schwache Karte im Loch haben und überkaufen, was zu Gewinnen führt. Aber wenn alle Ausgänge betrachtet werden, liegt der durchschnittliche Verlust des Spielers bei 0,5398 % der Wette.

DIE 16 VS. ASS

Wenn der Spieler insgesamt 16 hält und der Dealer ein Ass als Upcard hat, handelt es sich um die zweitschlechteste Starthand, die ein Spieler haben kann.  Diese Hand gegen die Upcard des Dealer hält eine negative Erwartung von 0,5171 % für den Spieler.  Von derselben Variante wie oben verliert der Spieler $ 51,71 für jede in diesem Szenario eingesetzten $ 100.  Insgesamt 16 für den Spieler gibt dem Spieler die wenigsten möglichen Karten, um eine Hand zu bilden, wobei ein Ass dem Dealer die höchstmögliche Anzahl an Karten gibt, um eine Hand zu bilden.

DIE 16 VS. 19

Wenn der Spieler insgesamt 16 hält und der Dealer eine Upcard mit dem Wert 9 hat, handelt es sich um die drittschlechteste Starthand, die ein Spieler haben kann.  Diese Hand gegen die Upcard des Dealer hält eine negative Erwartung von 0,5093 % für den Spieler.  Von derselben Variante wie vorher verliert der Spieler $ 50,93 für jede in diesem Szenario eingesetzten $ 100.  Insgesamt 16 gegen die 9 als Upcard des Dealer lässt dem Spieler nur noch wenige Karten, um eine Hand zu bilden.  Eine Neun ist für den Dealer eine starke Karte und da die Karten im Schlitten überwiegend Karten mit dem Wert 10 sind, gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Dealer bei insgesamt 19 stehen bleibt. 

ZUSAMMENFASSUNG

Beim Blackjack hat jede Starthand, unabhängig davon, ob es sich um reales oder Online-Blackjack handelt, von Natur aus einen mathematischen Wert, der mit ihr verbunden ist. Wir haben uns hier mit den besten und schlechtesten Starthänden, die die Spieler haben können, beschäftigt. Im Idealfall wäre ein Spieler am besten dran, wenn er, in den Fällen, in denen er einen hohen Prozentsatz seiner Wetten gewinnt, eine Menge einsetzt und einen minimalen Betrag einsetzt, falls er einen hohen Prozentsatz an Wetten verliert. Das Kartenzählen bietet eine Möglichkeit, zu bestimmen, wann diese Situationen auftreten werden.

Über den Autor
Von

Nicholas Colon ist seit 17 Jahren in der Casinobranche aktiv. Er ist ein ehemaliger Spielertrainer des berühmt berüchtigten MIT Blackjack Teams und ist regelmäßig beim Blackjack-Ball anzutreffen, einer Zusammenkunft der besten professionellen Glücksspieler der Welt.

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